Schüler geben Konzert: Erster Griff zu Geige und Gitarre
25.03.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Barbara Schwetz-Schäfer

Die Lehrer der Musikschule gaben mit Jeki-Kindern ein kleines Konzert.Foto:
Der siebenjährige Sajeth weiß ganz genau, was er will: Gitarre spielen lernen. Sein Vater Daisyrajah spielt sie schon, hat seinem Spross auch schon den einen oder anderen Griff gezeigt. „Jetzt aber braucht er professionelle Hilfe“, erläutert der dreifache Familienvater aus Ütterlingsen, warum er am Samstagvormittag mit der gesamten Familie zum diesjährigen „Tag der Instrumente“ in die Musikschule gekommen ist.
Bei Gitarrenlehrer Gunter Binder sind sie sich wertvoller Informationen gewiss. Zudem darf Sajeth selbst Hand an sein Lieblingsinstrument legen, um ihm erste Töne zu entlocken. Sein jüngerer Bruder Saranjan blickt ihm dabei neugierig über die Schulter.
An die Klampfe indes möchte er nicht, hat er sein Herz doch längst für das Schlagzeug entdeckt, das oben in der dritten Etage bei Musikschullehrer Carsten Bender auf ihn wartet. Dort in der Aula hatte der diesjährige Tag der Instrumente um 11 Uhr auch seinen Anfang genommen.
Moderiert von Andrea Waesch und Marion Jeßegus hatten Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule gemeinsam mit JeKi-Kindern aus Werdohl und Neuenrade, die an dem Förderprogramm „Jedem Kind ein Instrument“ teilnehmen, ein kleines Konzert für ihre zahlreichen Gäste gegeben, die sich ganz ungezwungen über die Angebote der Musikschule Lennetal informieren wollten.
„Unser Ziel ist, Früherziehungskinder und Grundschulkinder an Instrumente heranzuführen“, erläuterte Waesch, dass es für die Kinder dabei umso wichtiger ist, Geige, Flöte und Co. auch anfassen und ausprobieren zu dürfen.
Ausgiebig Gebrauch davon machten beispielsweise auch Fabio und Patrizia. Während Fabio sich dabei aber nicht zwischen Geige und Gitarre entscheiden konnte, hatte Patrizia, die bereits Blockflöte in ihrer Grundschule lernt, ihr Herz schnell für das Cello entdeckt.
Viel Spaß am Musizieren
24.03.2012/Westfälische Rundschau/Autor:fab
Plettenberg. Es ist der Traum vieler Musiker, einmal auf der Bühne zu stehen und ganze Hallen zu füllen. Einen kleinen Vorgeschmack auf dieses Gefühl genossen 18 Schülerinnen und Schüler von Musiklehrer Andreas Regeling am Mittwoch. „Brass in Concert“, unter diesem Titel hatte der engagierte Lehrer der Musikschule Lennetal zu einem Konzert mit Trompeten, Posaunen und Euphonien in die Aula der Martin-Luther-Grundschule eingeladen.
Die jungen Bläser spielten die verschiedenen Stücke, die sie im Unterricht einstudiert hatten, mal mehr, mal weniger tonfest, aber immer mit einer gehörigen Portion Spaß am Musizieren. Mit dabei waren auch bekannte Melodien wie „Alle Vögel sind schon da“ oder der „Yankee Doodle“. Für Andreas Regeling war es vor allem wichtig, dass die Kinder sich die Lieder selbst hatten aussuchen dürfen – eine Voraussetzung dafür, sich in der aufregenden Situation, vor Publikum zu spielen, sicherer zu fühlen.
Auf den Spuren Demtröders
23.03.2012/Süderländer Volksfreund/Autor: cwi
WERDOHL ▪ Mehr als ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit Sebastian Hoffmann 1986 damit begonnen hat, das Lebenswerk des Werdohlers Heinrich Demtröder (1895-1972) zu erforschen. Damals absolvierte Hoffmann ein Praktikum beim Süderländer Volksfreund. Durch Zufall hat der Musikschullehrer jetzt im Internet weitere Spuren des Komponisten entdeckt.

Im kommenden Jahr kann das 50-jährige Bestehen der Musikschule Lennetal gefeiert werden. Sebastian Hoffmann unterrichtet dort schon seit vielen Jahren. Anlässlich des Jubiläums möchte er sich selbst und allen musikliebenden Werdohlern einen Traum erfüllen: „Zu diesem Anlass soll ein Orchesterwerk von Demtröder gespielt werden.“ Ganz besonders würde sich der gebürtige Werdohler freuen, wenn es gelingen würde, die Noten für Demtröders „Lennesinfonie“ aufzuspüren. „Aber auch jedes andere Stück wäre ein großer Gewinn für das Jubiläum“, stellt Hoffmann fest. Deshalb hofft er, dass ihm eventuell die Leser dieses Artikels bei seiner Suche behilflich sein oder zumindest noch weitere Informationen zukommen lassen können.
„Mein Vater hat mir von Heinrich Demtröder erzählt“, erinnert sich Sebastian Hoffmann. Dirk Hoffmann, vielen Werdohlern als Musikkritiker bekannt, lernte den Komponisten selbst kennen, sang sogar eine Zeit lang mit ihm gemeinsam in einem der damals neun Werdohler Chöre. „Meine Neugier war natürlich geweckt“, erzählt der Musikschullehrer, dass er sich fortan während seiner Praktikumszeit beim Süderländer Volksfreund auch mit der Demtröder-Recherche beschäftigte - und einige Artikel zum Thema schrieb. Leider seien damals keine Noten aufgetaucht. „Sie lagerten wohl auf dem Dachboden seines Wohnhauses“, meint Hoffmann. Er befürchtet, dass sie aus Unwissenheit im Müll gelandet sein könnten. Allerdings hat der Werdohler die Hoffnung, dass nicht alle Werke des Komponisten verloren gingen.
„Heinrich Demtröder ist meines Wissens gebürtiger Werdohler und hat sein ganzes Leben hier verbracht“, berichtet Hoffmann. Demtröder habe Musik und Kompositionen in Berlin bei Wilhelm von Möllendorf studiert, der seinerzeit mit 24 Tönen in der Tonleiter experimentierte.
Demtröder war Lehrer und unterrichtete wohl an der Volksschule Eveking. Im Laufe der Jahre komponierte er Chor- und Orchesterwerke - unter anderem die „Lennesinfonie“. „Davon gibt es sogar eine Kassettenaufnahme, die aber leider sehr schlecht ist“, sagt der Musikschullehrer.
Hoffmann hat herausgefunden, dass Demtröder offenbar nicht nur an der Lenne bekannt war: „Im Internet bin ich im Archiv Prieberg auf seinen Namen gestoßen.“ Dort wurden Daten von Musikern und Komponisten gesammelt, die während der NS-Zeit aktiv waren. Biographisches Material von Demtröder ist also vorhanden. Nun muss es nur noch gelingen, bis zum Musikschuljubiläum Noten für ein Orchesterwerk aufzuspüren.
„Stunde der Musik“ im Kleinen Kulturforum
22.03.2012/Süderländer Volksfreund/Autor: maj
WERDOHL ▪ Die Aufregung war den Nachwuchsmusikern deutlich anzumerken, als sie am Mittwochabend im voll besetzten Saal des Kleinen Kulturforums ihr Können unter Beweis stellen sollten – teilweise zum ersten Mal. Dmytro Dolgalov, Dozent für die Gitarristen an der Musikschule Lennetal, hatte das Konzert unter dem Namen „Stunde der Musik“ für seine „Lehrlinge“ organisiert.

Eltern, Verwandte und Freunde ließen es sich natürlich nicht nehmen, den Talenten auf die Finger zu schauen und deren Auftritte zu genießen. Dmytro Dolgalov war von der Resonanz überwältigt und musste kurz vor Konzertbeginn noch weitere Stühle organisieren, weil die Plätze nicht ausreichten.
Evren Toraman war der erste Musiker, der vor das Publikum trat und das Eis brach. Der junge Gitarrist spielte das Stück „Kuckuck“, ehe Felix Hoffmann „Seht ihr dort Avignon“ vortrug.
Als für Einsteiger besonders anspruchsvoll beschrieb Dmytro Dolgalov das Werk, das sich Lisa Siedhof für ihren Konzertauftritt ausgesucht hatte. Sie präsentierte „Greensleeves“ und überzeugte nicht nur ihre Familie sondern auch den Rest des Publikums. Das Auditorium belohnte die jungen Musiker mit reichlich Applaus und spornte die Schüler der Musikschule Lennetal damit an, weiter zu proben und ihr Können stetig zu verfeinern.
Während die Youngster, die teils erst seit einem Jahr am Gitarrenunterricht teilnehmen, den Konzertbeginn gestalteten, traten die Fortgeschrittenen später auf. Julian Kühn und Daniel Garcia Merida nahmen gleich zwei mal auf der „Bühne“ Platz. Im Anschluss an ihre Einzelauftritte gaben sie als Duo noch das Wanders-Stück „La Paloma Se Fue“ zum Besten.
Den Ausklang der Stunde der Musik prägten dann Peng Cheng Zhou, die erst „Wilson‘s Wilde“ und dann noch „Boulevard of broken Dreams“ von Green Day vortrug, und André Kosak. Kosak wählte einen Tango aus und hatte sich für „Milonga“ von Astor Piazzolla entschieden.
Die Stunde der Musik bot zum einen einen Querschnitt der Entwicklungsstufen der Schüler und zum anderen einen abwechslungsreichen Stilmix quer durch einige Genres – angefangen von Kinderliedern über Rock-Klassiker bis zu klassischen Stücken.
Das Programm komplettierten folgende Musiker:
Daniel Lichtner (Old Macdonald), Alexander Hartman (Malaguena), Viviane Heyn (Galjard und La Cuckaracha), Michael Pirsch (Laura und Guitara Latina), Daniel Garcia Merida (Californication), Julian Kühn (Salza).
Musikschule: Antworten zu Bass und Co.
20.03.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Annika Nimtz

Der kleine Ferdinand hatte besonders viel Spaß an der Geige.Foto:
Wie streicht man eine Geige? Wie entlocke ich einer Posaune Töne? Und wie zupft man eine Gitarre? All diese Fragen wurden am Samstag beim Tag der Instrumente in der Martin-Luther-Schule von Lehrern der Musikschule Lennetal beantwortet.
Zum Auftakt gaben Musikschüler und Kinder des Projekts „Jedem Kind ein Instrument“ ein Mitmach-Konzert in der voll besetzten Aula der Schule an der Königstraße. Anschließend konnten alle Kinder die unterschiedlichen Instrumente ausprobieren, die an der Musikschule gelehrt werden.
Selbst wenn dabei kein eindeutiger Favorit ausfindig gemacht werden konnte, empfiehlt Lehrer Joachim Kampschulte das Instrumentekarussell für Kinder im Alter zwischen 6 und 8 Jahren. Dabei können die kleinen Musiker nach der musikalischen Früherziehung innerhalb eines Jahres sechs Instrumentengruppen kennenlernen. Im ersten Halbjahr werden Holz-, Blechblas- und Streichinstrumente mit verschiedenen Schwerpunkten vorgestellt. Im zweiten Halbjahr stehen Gitarre, Klavier und Percussion an.
Besonders gut kommt bei den Kindern an, dass sie die meisten Instrumente mit nach Hause nehmen dürfen, um sich intensiv damit weiter auseinandersetzen zu können.
Am 1. August startet das Karussell in die nächste Runde. Informationen zur Anmeldung gibt es auf der Homepage www.musikschule-lennetal.de.
„Grandioso“ – einfach großartig
20.03.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Barbara Schwetz-Schäfer
Werdohl. „Grandioso“ war am frühen Sonntagabend im Festsaal Riesei zum einen nicht nur das Frühlingskonzert des Jugendsinfonieorchesters betitelt, grandioso – großartig – war zum anderen die Auswahl an Musikliteratur, die den Besuchern zu Gehör gebracht wurde. Und zum Dritten grandios präsentierten sich die jungen Musikerinnen und Musiker aus Reihen der Musikschule Lennetal, die unter ihren Dirigenten Martin Theile und Andreas Regeling zu Höchstformen aufliefen.
Vor rund 200 begeisterten Zuhörern gaben sich die beiden Herren dabei im Wechsel den Taktstock in die Hand, um so mal die famosen Leistungen der Streicher, mal die der Bläser hervorzuheben. Eine „Premiere“ nannte dies Ensemblemitglied und Musikschulpädagoge Sebastian Hoffmann, der das Publikum im Verlauf des rund zweistündigen Konzerts ein ums andere Mal mit wissenswerten und launigen Erläuterungen zu Komponist und Werk auf dem Laufenden hielt. Eine Premiere war dabei übrigens nicht nur das geteilte Dirigat, sondern zudem der Einsatz mehrerer Kinder an Violine und Kontrabass, die kürzlich noch bei den „Zauberlehrlingen“ musizierten, wie Hoffmann im Hinblick auf die Soli der „Musikschul-Eigengewächse“ Nils-Matti Rademacher und Franziska Winkelsträter an Horn und Violine hervorhob.
Dass die Lehrer der Musikschule auf ihre Zöglinge zu Recht stolz sein durften, verdeutlichte Rademacher mit einem beeindruckenden Hornsolo bei der „Romanze“ von Camille Saint-Saèns und Winkelsträter bei dem bekannten Thema aus dem Spielberg-Film „Schindlers Liste“. Begleitet von Marion Jeßegus am Klavier interpretierte sie höchst gefühlvoll all die Trauer und den Schmerz, aber auch Wut und nicht zuletzt Hoffnung, die in diesem Meisterwerk der Filmgeschichte in dem musikalischen Thema gekonnt zusammengefügt sind. Lang anhaltender Applaus war der jungen Dame gewiss, wie auch die Leistungen des gesamten Orchesters immer wieder mit Beifall honoriert wurden. Souverän und vorzüglich präsentierte es sich ebenso bei der Sinfonie Nr. 8 in C-Dur von Franz Schubert wie bei „dem“ Klassiker des Western Genres „Die glorreichen Sieben“ des amerikanischen Komponisten Elmer Bernstein und weiteren Filmmelodien von Ben Hur bis Robin Hood.
Ein ganz besonderes Schmankerl erwartete die Gäste zum Abschluss des Konzerts, wo als ein weiterer Höhepunkt Ronan Hardimans „Lord of the Dance“ wartete. Nicht enden wollender, rhythmischer Applaus „zwang“ das Orchester, mit mitreißenden, irischen Klängen nachzulegen.
„Grandioso“ grandios gespielt
19.03.2012/Süderländer Volksfreund/Autor: Markus Jentzsch
WERDOHL ▪ Der Titel war Programm. Das „Grandioso“-Konzert des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule Lennetal versprach schon im Vorfeld großartige Musik – und wurde diesem Anspruch auch gerecht. Schade nur, dass am Sonntagnachmittag nur rund 150 Gäste im Festsaal am Riesei die großen Werke der Musikgeschichte live erlebten. Die Qualität des Konzerts war nämlich grandios.

Es sollte ein Konzert der Premieren werden, wie es Moderator Sebastian Hoffmann anfangs beschrieb. Zum ersten Mal würde das Orchester von einer Doppelspitze geführt. Martin Theile teilte sich die Verantwortung und den Dirigentenstab mit Andreas Regeling, „der seine Feuertaufe mit Bravour bestand“, wie Theile im Anschluss feststellte. Das habe praktische wie pädagogische Gründe, erklärte Hoffmann. Zudem würden zum ersten mal gleich zwei Solisten das gleichermaßen anspruchsvolle wie unterhaltsame Programm bereichern. Und die dritte Premiere feierten die Neulinge im Orchester, die sich vor kurzem noch bei den Zauberlehrlingen verdient gemacht hätten, sagte Hoffmann.
Die Auswahl der Stücke war vorzüglich gewählt, bot im ersten Teil eher klassische Werke und nach der Pause einige moderne Film- oder Musical-Hymnen. Unter die Haut ging dabei das Solo von Franziska Winkelsträter. Martin Theile zollte der 19-jährigen Plettenbergerin für die herausragende Leistung seinen Respekt. Bereits seit vier Jahren spielt Winkelsträter „die erste Geige“ und füllt die Rolle der Konzertmeisterin vortrefflich aus.
Der zweite Solist, Hornbläser Matti Rademacher, spielte eine Romanze und verdiente sich von Andreas Regeling ebenfalls ein Lob für die gelungene Premiere.
„Es hat allen richtig Spaß gemacht. Ich möchte an dieser Stelle den Sponsoren, die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis und der Goldbäckerei Grote danken, ohne deren Engagement solch eine Veranstaltung kaum zu realisieren ist“, sagte der Musikschulleiter Martin Theile und freut sich schon auf den nächsten Auftritt des hochtalentierten Ensembles. ▪ Markus Jentzsch
Nachmittagsunterricht – Jugendlichen fehlt die Zeit zum Musizieren
15.03.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Lisa Klaus

2013 verlässt der erste G8-Jahrgang das Albert-Schweitzer-Gymnasium. Eins von vielen Problemen, die die Reform zur Verkürzung der Schulzeit mit sich bringt, ist der Rückgang der Schüler in den Musikschulen. Auch die Musikschule Lennetal ist davon betroffen.
Mit Blick auf den internationalen Wettbewerb wurde 2007 beschlossen, die Schulzeit der Gymnasien in NRW auf acht Jahre zu verkürzen. Dadurch wird der Lernstoff komprimiert. Dies führte zu vermehrtem Nachmittagsunterricht, der die Schüler zwingt, teilweise bis 17 Uhr in der Schule zu bleiben. Dazu kommen Hausaufgaben, Referate und Lernphasen für Klausuren. Privatleben und Hobbys kommen da definitiv zu kurz.
Martin Theile, Leiter der Musikschule Lennetal, bedauert dies: „Es ist für uns ein großes Problem“, denn die individuelle Förderung der Musikschüler sei der Kernbereich der Musikschule. Diese wird jedoch erheblich erschwert, da es beinahe unmöglich geworden ist, aufgrund des Nachmittagsunterrichts einen zufriedenstellenden Stundenplan zusammenzustellen. Abmeldungen beziehungsweise Rückgänge bei den Neuanmeldungen sind die Folge.
Ensembles sind besonders betroffen
Doch selbst, wenn es gelungen ist, einen gemeinsamen Termin zu finden, sind die Kinder oft unkonzentriert. Fehlende Lernbereitschaft, unregelmäßiger Besuch des Musikunterrichts und ungenügende Vorbereitung resultieren in Qualitätsverlusten, so Theile.
Dies beeinflusst nicht nur die Leistung des Einzelnen, auch die Ensembles sind in erhöhtem Maße betroffen. Die Musikschule Lennetal bietet eine Vielzahl an Ensembles an, darunter das Jugendsinfonieorchester, das Jugendblasorchester, die Big Band oder den Kinderchor.
Einige Musikschüler wirken in mehreren Ensembles mit, teilweise mit zwei oder drei Instrumenten, da es regelmäßig Probleme bei der Besetzung gibt. Dies können zumeist jedoch nur sehr gute Schüler bewerkstelligen. Viele andere sind einem solchen Druck nicht gewachsen, denn zum Leben eines Musikers gehört nicht nur der wöchentliche Musikunterricht und das Üben zu Hause. Hinzu kommen regelmäßige Proben der verschiedenen Ensembles, Workshops, Satzproben, Generalproben, Konzerte und Konzertreisen sowie Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“, der zuletzt einen Teilnehmereinbruch von 30 Prozent vermeldete. Summiert man dies mit dem Alltag eines Schülers, kann man schon von einer 50-Stunden-Woche ausgehen.
Aus diesem Grund wollen viele Eltern ihre Kinder vor der unausweichlichen Überbelastung schützen und melden ihre Kinder von der Musikschule ab oder gar nicht erst an. Leider geht den Schülern damit vieles verloren: „Abgesehen vom künstlerischen und kulturellen Wert des Musizierens fördert die Musikschule mit ihrem Angebot auch soziale Fähigkeiten und die neurologische Entwicklung der Kinder“, betont Theile.
Nun sucht er den Dialog mit den Schulen. „Das Gymnasium zum Beispiel bemüht sich sehr, den Kindern musikalische Bildung zu ermöglichen“, so Theile. Einrichtungen wie die Bläserklassen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 am ASG seien ein Schritt in die richtige Richtung.
Musik-Workshop – Aufregung vorm ersten Konzert
29.02.2012/Westfälische Rundschau/Autor: Harald Rösner

Dem gemeinsamen Workshop folgte das erste Konzert der JeKi-KinderFoto:
Erst wurde fleißig geprobt, dann wurde erstmals gemeinsam musiziert. Spaß und Freude am Gesang und dem Spiel der Instrumente standen am Wochenende ganz im Vordergrund des Workshops für die Kinder der Musikschule Lennetal.
Aufeinander hören, miteinander den gemeinsamen Rhythmus spüren und generell Rücksicht auf den Mitspieler nehmen – rund hundert Schülerinnen und Schüler der Musikschule erlebten im Workshop zum ersten Mal das Zusammenspiel ihrer Instrumente im Ensemble.
Zuvor wurden die Mädchen und Jungen im Workshop mit behutsamer Hand von den Lehrern der Musikschule Lennetal, Andrea Waesch, Ingeborg Müller, Marion Jeßegus, Sebastian Hoffmann und Irmhild Haastert in die Klangwelt der Musik und der Instrumente eingeführt.
Tanzspiele sorgten für Abwechslung
Beim Workshop gab es viel Abwechslung mit Sing- und Tanzspielen. Auch diese wurden zur Freude der Eltern, Verwandten und Freunde in der Aula der Hauptschule Niederheide vorgeführt, bevor Querflöte, Violine, Cello, Gitarre und auch das Schlagzeug im (nicht immer perfekten) Gleichklang musizierten.
Dabei stellten die Kinder ihr frisch erworbenes musikalisches Können unter Beweis. Das große Orchester erfreute unter anderem mit „Old MacDonald“, „Au clair de la lune“ und „Mary had a little lamb“.
Jugend musiziert
Kai Hagen adelt musikalische Spitzenleistungen mit 3000 Euro
28.02.2012/Westfälische Rundschau/Autor: Timo Ziomkowski

Die Musikschule ehrte die ausgezeichneten Nachwuchsmusiker: Marion Jeßegus (re.) überreichte Blumen und Urkunden an Judith Fink und Michaela Lieder. Fotos: Timo Ziomkowki
Altena/Lennetal. So schön kann Musik sein: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ räumte die Musikschule Lennetal im Januar ab. Für die vier ersten und einen zweiten Platz gab es nun Urkunden.
Zusammen mit den Urkunden für die jungen Musiker gab es außerdem eine Spende von der Sparkasse für die Musikschule. Der erste Gedanke eines reinen Pressetermins für die Urkundenübergabe entwickelte sich weiter – bis hin zu der Idee, ein Preisträgerkonzert zu veranstalten, bei dem die Jungmusikanten ihr Können an Klavier und Klarinette virtuos unter Beweis stellen konnten. Und genau das taten sie auch. Durch die enge Kooperation mit dem „Kulturring Altena“ wurde das Preisträgerkonzert dann kurzerhand von der Musikschule Werdohl in die Altenaer Burg Holtzbrinck verlegt. Dort traten mit Michaela Lieder/Judith Fink (beide Altena) und Elisabeth Krawczyk/Xilu Zhou (Werdohl) die beiden ersten Plätze in der Kategorie „Klavier vierhändig“ mit Stücken von Robert Schumann und Claude Debussy auf.
An der Klarinette veranschaulichten Maike Schulte aus Balve sowie Anna Schlippe aus Altena mit Werken von Witold Lutoslawski und Franz Danzi, wieso sie in ihrer jeweiligen Altersklasse gewonnen hatten. Alle sechs Musikerinnen wurden durch ihren ersten Preis zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Für Kira Thal/Aleyna Toramann (beide Altena) reichte es zwar nicht für den Landeswettbewerb, aber immerhin für einen zweiten Platz am vierhändig gespielten Klavier.
Für Michaela Lieder (15 Jahre) und Judith Fink (18 Jahre) ist es bereits der zweite Landeswettbewerb. Nachdem die beiden Burgstädterinnen bereits einen dritten Platz erreichen konnten, hoffen sie in diesem Jahr auf eine bessere Platzierung. Vielleicht sogar mit Weiterleitung in den Bundeswettbewerb. Michaela und Judith musizieren bereit seit 2008 gemeinsam in der Musikschule Lennetal. Dabei nimmt das Musikerduo jährlich an fünf bis sechs Konzerten und mehreren Wettbewerben teil. Einzig die Konstellation ändert sich beizeiten: Michaela beherrscht auch die Geige.
So ist es wenig verwunderlich, dass Kai Hagen, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis, die Musikschule Lennetal adelte: „Die fantastische Leistung der Musikschule und ihrer Lehrer schlägt sich nicht nur in der Breite nieder, sondern auch in den hier gebotenen Spitzenleistungen.“ Die langjährige Zusammenarbeit mit der Musikschule würdigte die Sparkasse deshalb mit einem Spendenscheck über 3.000 Euro.
Jugend musiziert
„Da wir dabei sind, wollen wir auch gewinnen“
28.02.2012/Westfälische Rundschau/Autor: Timo Ziomkowski

Musikschulvorsitzender Gerhard Schmiedel überreichte Blumen und Urkunden an die beiden Pianistinnen Elisabeth Krawczyk und Xilu Zhou aus Werdohl
Werdohl/Altena. Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ waren die beiden Werdohlerinnen Elisabeth Krawczyk und Xilu Zhou von der Musikschule Lennetal im Januar sehr erfolgreich. Bei einem Preisträgerkonzert auf der Burg Holtzbrinck in Altena am Montagabend zeigten die Pianistinnen ihr Können.
Dort traten mit Elisabeth Krawczyk/Xilu Zhou und Michaela Lieder/Judith Fink (beide Altena) die beiden ersten Plätze in der Kategorie „Klavier vierhändig“ mit Stücken von Claude Debussy und Robert Schumann auf. Für Xilu Zhou und Elisabeth Krawczyk, beide 13 Jahre alt, war der Regionalwettbewerb das zweite gemeinsame Konzert, an dem teilgenommen wurde. Während sich Xilu bereits seit sechseinhalb Jahren am Klavier beweist, ist Elisabeth erst seit zweieinhalb Jahren dabei. Zusammen spielen die beiden nun schon ein Jahr lang.
Zum Einstudieren neuer Stücke spielen die Jugendlichen erst in unterschiedlichen Räumen, um sich die Werke anzueignen, danach werden sie im Zusammenspiel erprobt und unter Anleitung von Klavierlehrerin Joanna Mikolajczyk von der Musikschule Lennetal perfektioniert.
Für den Landeswettbewerb haben sich die Beiden einiges vorgenommen.
„Es ist für uns eine große Sache, mit dabei zu sein“, erzählt Elisabeth und wird sogleich von Xilu ergänzt: „Aber wenn wir schon da sind, wollen wir auch gewinnen.“
30 Gäste, hauptsächlich Angehörige, waren zu dem Konzert in Altena gekommen, im kommenden Jahr hofft man auf eine breitere Öffentlichkeit. Die Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis würdigte das gute Abschneiden der Musikschule Lennetal mit einem Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro.
Musikschule Lennetal
Mit virtuosem Spiel löst Maike Schulte NRW-Ticket
28.02.2012/Westfalenpost/Autor: Timo Ziomkowski

Gewinnerin Maike Schulte aus Garbeck an der Klarinette wird beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Burg Altena vom Flügel begleitet.
Altena/Balve. So schön kann Musik sein: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ räumte die Musikschule Lennetal im Januar ab. Mitten drin die hoch veranlagte Garbecker Klarinettistin Maike Schulte mit einem Sieg in ihrer Altersklasse.
Zusammen mit den Urkunden für die jungen Musiker gab es eine Spende von der Sparkasse für die Musikschule, die von Martin Theile geleitet wird, der bis 2011 zehn Jahre lang den Musikverein „Amicitia“ Garbeck dirigierte. Der erste Gedanke eines Termins für die Urkundenübergabe, so Theile, entwickelte sich weiter bis hin zu der Idee, ein Preisträgerkonzert zu veranstalten, bei dem die Jungmusikanten ihr Können an Klavier und Klarinette virtuos unter Beweis stellen sollten.
Genau das taten sie. Durch die enge Kooperation mit dem „Kulturring Altena“ wurde das Preisträgerkonzert in die Burg Altena verlegt. An der Klarinette veranschaulichten Maike Schulte sowie Anna Schlippe aus Altena mit Werken von Witold Lutoslawski und Franz Danzi, wieso sie in ihrer jeweiligen Altersklasse gewonnen hatten.
Zudem traten mit Elisabeth Krawczyk/Xilu Zhou (Werdohl) und Michaela Lieder/Judith Fink (beide Altena) die beiden ersten Plätze in der Kategorie „Klavier vierhändig“ mit Stücken von Claude Debussy und Robert Schumann auf. Für Maike Schulte und die anderen Gewinnerinnen geht es nun zum Landeswettbewerb. Maike Schulte ist überglücklich, auf der nächsten Wettbewerbsebene dabei zu sein. „Das Klarinette-Spielen“, so die 16-Jährige, „ist mein größtes Hobby.“ Seit sieben Jahren spielt Maike in der Musikschule Lennetal und wurde stets von Musikschulleiter Martin Theile unterrichtet, der stolz auf den Erfolg seiner Schülerin ist.
Dabei ist Maike zusätzlich im Musikverein „Amicitia“ Garbeck aktiv. Durch diese Doppelbelastung kommt innerhalb eines Jahres einiges zusammen: „Es ist nicht ungewöhnlich, wenn ich zehn Konzerte spiele“, verrät die Schülerin, die bei ihrem Auftritt in Altena von Marion Jeßegus am Klavier begleitet wurde.
Besonders bei Lutoslawskis „Allegro molto“ ließ sie mit einer ausdrucksstarken Darbietung ihre Klasse aufblitzen. So ist es wenig verwunderlich, dass Kai Hagen, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis, die Musikschule adelte: „Die fantastische Leistung der Musikschule und ihrer Lehrer schlägt sich in der Breite und den hier gebotenen Spitzenleistungen nieder.“ Dies würdigte die Sparkasse deshalb mit einem Scheck über 3 000 Euro für die Musikschule.
Konzert „Jugend musiziert“ in der Altenaer Burg Holtzbrinck mit Werdohler Beteiligung
Werdohler beim Preisträgerkonzert
28.02.12/Süderländer Volksfreund/Autorin: Susanne Riedel
ALTENA/WERDOHL ▪ „Wir suchen schon seit fast 50 Jahren gute, junge Musiker. ‘Deutschland sucht den Superstar’ im Übrigen erst seit acht Jahren“, begrüßte Musikschulleiter Martin Theile humorvoll die Zuhörer des „Jugend musiziert Preisträgerkonzerts“ in der Altenaer Burg Holtzbrinck. Jugendliche der Musikschule Lennetal hatten sich im Rahmen des 49. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ erst kürzlich einer fachkundigen Jury gestellt – acht von ihnen erreichten erste und zweite Plätze. Die sechs Erstplatzierten haben sich gleichzeitig für den Landeswettbewerb an der Kölner Musikhochschule qualifiziert.

Elisabeth Krawczyk und Xilu Zhou aus Werdohl präsentierten Petit Suite: Ballet von Claude Debussy.
Dass sie ihre Platzierungen zu Recht erhalten haben bewiesen die acht Preisträger am Montagnachmittag mit ihrem kleinen Konzert, das die Musikschule in Kooperation mit dem Kulturring der Stadt Altena ausrichtete. „An Wettbewerben nimmt man niemals deshalb teil, um Punkte zu sammeln“, so Theile. Vielmehr könnten die Musikschüler hilfreiche Erfahrungen sammeln. „Vor einer Jury und an anderen Orten zu spielen, bringt wichtige neue Eindrücke“, weiß Theile.
Zum Preisträgerkonzert waren neben Eltern, Freunden und Bekannten der Musikschüler auch Vertreter der Sparkasse im Märkischen Kreis eingeladen, die als Hauptsponsor „Jugend musiziert“ erst ermöglicht. „Damit Sie diese Arbeit, die mit viel Herzblut verbunden ist auch künftig ausüben können, unterstützen wir die Aktion mit 3000 Euro“, sagte Kai Hagen. Musikschulvorsitzender Gerhard Schmiedel bedanke sich bei den acht Nachwuchsmusikern für das ausdrucksstarke Konzert und ergänzte: „Jetzt weiß ich, woher die Preise kommen.“ Gleichzeitig sprach er auch den Lehrern und Eltern der Musikschüler seinen Dank aus, die die Jugendlichen auf ihrem Weg begleiteten. Stellvertretend für den Förderverein der Musikschule freute sich die Werdohlerin Marion Jeßegus, „dass ihre Schüler die Musikschule in der Öffentlichkeit so gut repräsentieren“.
Für den Landeswettbewerb in Köln haben sich aus Werdohl Elisabeth Krawczy und Xilu Zhou (beide Klavier) sowie Maike Schulte (Klarinette) aus Garbeck qualifiziert. Die beiden Altenaerinnen Kira Thal und Aleyna Toraman (beide Klavier) erreichten bei „Jugend musiziert“ den zweiten Platz.
Preisträgerkonzert der Musikschule Lennetal. Burgstadt ist bei den guten Plätzen oft vertreten
Gekonnt ist gekonnt
28.02.12/Altenaer Kreisblatt/Autorin: Susanne Riedel
ALTENA ▪ „Wir suchen schon seit fast 50 Jahren gute, junge Musiker. ‘Deutschland sucht den Superstar’ im Übrigen erst seit acht Jahren“, begrüßte Musikschulleiter Martin Theile humorvoll die Zuhörer des „Jugend musiziert“- Preisträgerkonzerts in der Burg Holtzbrinck. Jugendliche der Musikschule Lennetal hatten sich im Rahmen des 49. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ kürzlich einer fachkundigen Jury gestellt - acht von ihnen erreichten erste und zweite Plätze. Die sechs Erstplatzierten haben sich für den Landeswettbewerb an der Kölner Musikhochschule qualifiziert.

Judith Fink und Michaela Lieder spielten „Bilder aus dem Osten“ von Robert Schumann. ▪
Dass sie ihre Platzierungen zu Recht erhalten haben, bewiesen die acht Preisträger am Montagnachmittag mit ihrem Konzert, das die Musikschule in Kooperation mit dem Kulturring ausrichtete. „An Wettbewerben nimmt man niemals deshalb teil, um Punkte zu sammeln“, so Theile. Vielmehr könnten die Musikschüler dabei hilfreiche Erfahrungen sammeln. „Vor einer Jury und an anderen Orten zu spielen, bringt wichtige neue Eindrücke“, weiß Theile.
Zum Preisträgerkonzert waren neben Eltern, Freunden und Bekannten der Musikschüler auch Vertreter der Sparkasse im Märkischen Kreis eingeladen, die als Hauptsponsor „Jugend musiziert“ erst ermöglicht hat. „Damit Sie diese Arbeit, die mit viel Herzblut verbunden ist, auch künftig ausüben können, unterstützen wir die Aktion mit 3000 Euro“, sagte Kai Hagen.
Musikschulvorsitzender Gerhard Schmiedel bedanke sich bei den acht Nachwuchsmusikern für das ausdrucksstarke Konzert und ergänzte: „Jetzt weiß ich, woher die Preise kommen.“ Gleichzeitig sprach er Lehrern und Eltern Dank aus, die die Jugendlichen Weg begleiteten.
Stellvertretend für den Förderverein der Musikschule freute sich Marion Jeßegus, „dass ihr Schüler die Musikschule in der Öffentlichkeit so gut repräsentiert“.
Für den Landeswettbewerb in Köln haben sich folgende Schüler aus Altena qualifiziert: Anna Schlippe (Klarinette), Judith Fink und Michaela Lieder (beide Klavier). Aus Werdohl fahren Elisabeth Krawczy und Xilu Zhou (beide Klavier) sowie Maike Schulte (Klarinette) aus Garbeck in die Domstadt. Die beiden Altenaerinnen Kira Thal und Aleyna Toraman (beide Klavier) erreichten bei „Jugend musiziert“ den zweiten Platz.
„Ursprünge“ von klassisch bis modern
16.02.2012/Westfälische Rundschau/Autor: Simon Schönbeck
Altena. Feinfühlige Klänge entlockten die Musiker bei den vierten „Altenaer Ursprüngen“ ihren Instrumenten beim Konzert in der Burg Holtzbrinck.
Andrea Waesch, Geigenspielerin und gleichzeitig Bezirksstellenleiterin der Musikschule Lennetal in Altena, freute sich über rund 140 interessierte Besucher: „Das ist schon überwältigend und eine echte Bestätigung für das, was wir machen. Wir hoffen, dass die Begeisterung auf sie überspringt.“
Die Musikerin moderierte verschiedene Stücke variabel an. So las sie die deutsche Übersetzung von „Over the Rainbow“. Christina Claßen sang das Lied des amerikanischen Komponisten, Harold Arlen. Die vierten „Altenaer Ursprünge“ sprachen die unterschiedlichsten Emotionen an. Mit dem gefühlvollen „Endless Love“ von Lionel Richie begann eine Reise durch die vielfältige Welt der Musik. Aktuelle Lieder aus den Hitparade bildeten Kontraste zu klassischen Werken wie dem „Divertimiento, 1. Satz“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Genres verbanden sich dennoch, da sie ähnliche Gefühle ansprachen. Auch das angekündigte Lied „Fly with me (Lena’s song)“ aus dem Film „Wie im Himmel“ spielten die Musiker.
Die Künstler gingen mit den unterschiedlichsten Musikstücken souverän mit. Zwischen den Liedern wechselten stetig die Besetzungen, was für Bewegung unter den Musikern sorgte. Für den Konzertabend hatten die Künstler ihre Lieblingsstücke ausgewählt; Andrea Waesch zeichnete für die Arrangements verantwortlich.
Chantal Roux erfreute mit ihrem Querflötenspiel. Pianist Siegfried Kämper zeigte mit seinem Spiel trotz des tiefgehenden Programmes die kraftvolle Seite der Musik. Zusammen mit Herbert Frank spielte er ein „Stück für zwei Klaviere“. Herbert Frank spielte auf einem Stage Piano. „Ich glaube die wenigsten werden den Unterschied hören“, erklärte Andrea Waesch. Daraufhin ging ein Raunen durch die Reihen der Besucher. Die Expertin gab zu, dass sie selbst den Unterschied nicht höre.
Als Überraschungs-Gast trat Nico Koslowski vors Mikrofon, der „Nur noch kurz die Welt retten“ von Tim Bendzko als seinen Beitrag ausgewählt hatte. Im Finale dem Stück „Music“ von John Miles standen alle Musiker im Rampenlicht.
Veranstalter des Abends waren die Musikschule Lennetal und der Kulturring Altena. Die Spenden der Besucher gingen als Unterstützung an die beiden Organisationen.
Altenaer Ursprünge: Konzert in der restlos gefüllten Burg Holtzbrinck
Altenaer Musiker spielen ihre Lieblingsstücke
13.02.12/Altenaer Kreisblatt/Autor: thk
ALTENA ▪ Die Plätze in der Burg Holtzbrinck reichten nicht aus am Samstagabend, als Altenaer Musiker gemeinsam oder als Solisten ihre Lieblingsstücke präsentierten.

© Krumm
Chantal Roux, Gundula Flusche und Andrea Waesch gehörten zu den jungen Musikern, die unter dem Motto „Altenaer Ursprünge“ ihre Lieblingsstücke präsentierten.
Rund 140 Besucher erlebten beim 4. kammermusikalischen Konzert unter dem Titel „Altenaer Ursprünge“ ein liebevoll zusammengestelltes Programm aus den Lieblingsstücken der Beteiligten.
Der Abend lebte von einem abwechslungsreichen Mit- und Nebeneinander klassischer und romantischer Klavierwerke sowie zeitgenössischer Musik aus der Abteilung „Gut zu hören“ und Popsongs: So sang Christina Claßen sehr ansprechend Harold Arlens „Over the Rainbow“ und Stefan Nilssons „Lena’s Song“. Eine große Bereicherung des Abends war auch „special guest“ Nico Koslowski, der mit Tim Bendzkos brandaktuellen Titel „Nur noch kurz die Welt retten“ in großer Mission unterwegs war. „Nico kam hierhin und hat alles gemacht, was wir ihm gesagt haben“, scherzte die charmante Moderatorin Andrea Waesch (Violine) von der Musikschule Lennetal. Sie warb mit einer drastischen Drohung und einem Blick auf den Kulturring und die Musikschule um mehr Unterstützung für die Kultur in Altena: „Wenn es diese kulturellen Institutionen nicht gäbe, hätten bestimmt schon viele Menschen überlegt, woanders hin zu gehen.“
Als dritte Stimme trat Gundula Flusche mit Billy Joels „Honesty“ und Andrew Lloyd Webbers „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical „Elisabeth“ vor das Publikum. Sie ist neu im Ensemble der „Altenaer Ursprünge“ und hatte auch ihr Saxophon und ihre Gitarre für mehrere Stücke mitgebracht. Neben dem Gesang spielte vor allem die Klaviermusik die Hauptrolle: So spielten die Pianisten Herbert Frank und Siegfried Kämper, verteilt auf Stage-Piano und Konzertflügel, mit angemessenem Schwung Daniel Hellbachs Komposition „Verve“. Das Publikum hatte sich zuvor etwas über Andrea Waeschs nicht ganz begründete Erwartung gewundert, dass es den Klangunterscheid der beiden Instrumente wohl nicht hören würde. Chantal Roux (Querflöte) präsentierte später – begleitet von Herbert Frank am Piano – eine weitere Komposition von Daniel Hellbach: seine sehr hörenswerten Miniaturen „Pictures“.
Siegfried Kämper schließlich erfreute das Publikum mit Franz Schuberts „Impromptu“ op. 142, Nr. 2. Wunderbar war auch das zweite Werk von Franz Schubert, sein Impromptu op. 90. Ganz entspannte und klangschöne Musik für Klavier solo hatte Ulrich Frenschkowski mitgebracht: George Winstons „Thanksgiving“ und Yirumas „The River flows in you“. Ein Erlebnis war das Schlussstück, das er zusammen mit Andrea Waesch (Violine) spielte: Arvo Pärts „Spiegel im Spiegel“ war bei Kerzenlicht und geschlossenen Augen der angekündigte „Balsam für die Seele“, auch wenn es nicht – wie scherzhaft angekündigt – „48 Minuten“ dauerte.
Nach langem Beifall gab es in guter Tradition von allen Musikern John Miles’ „Music“, gesungen von Christina Claßen und Nico Koslowski. Letzterer musste auch für die zweite Zugabe noch einmal ran: Das Publikum hatte sich eine Wiederholung von „Nur noch kurz die Welt retten“ gewünscht. Aus Freude über den gelungenen Abend und das Engagement der Musiker füllten die Besucher die am Ausgang aufgestellte Spendenbox mit vielen Scheinen.
Grundschüler: Staunen auf der Kirchenbank
10.02.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Claudia Homuth

Altena. Einer echten Königin, nämlich der der Instrumente, machten gestern Erst- und Zweitklässler der Grundschule Mühlendorf ihre Aufwartung. Mit dem Orgelmärchen von den „Fürchterlichen Fünf“ verzauberten in der Lutherkirche Martin Theile und Marion Jeßegus von der Musikschule Lennetal den sichtlich begeisterten Nachwuchs.
Was musizieren bedeutet, welchen Wert Musik hat, wie schön Melodien klingen, aber auch wie schwierig es sein kann, selbst ein Instrument zu spielen, das wissen die Jungen und Mädchen genau. Schließlich nehmen sie in ihrer Schule am Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) teil.
Doch eine so riesige Orgel wie die in der Lutherkirche haben nicht alle bereits gesehen; ganz zu schweigen von einzelnen echten Orgelpfeifen aus nächster Nähe. Kindgerecht erklären Martin Theile und Marion Jeßegus erst einmal, wie Töne – dunkel und hell, sonor und schrill – entstehen. Eine Doppelhubkolben-Pumpe ersetzt dabei ganz unkonventionell den Blasbalg.
Das Äußere ist eigentlich total egal
Und sobald Marion Jeßegus auf der Orgelbank Platz genommen hat, geht’s auch schon los mit dem Märchen. Im Mittelpunkt: Die fünf tierischen Freunde Kröte, Spinne, Fledermaus, Ratte und Hyäne. Sie erleben, dass es total egal ist, wie ein Lebewesen aussieht. Wichtig ist doch, gemeinsam mit viel Freude etwas zu unternehmen.
Eine besondere Orgel-Tonfolge lässt in der Fantasie der Kinder jedes Tier zum Leben erwachen – dumpf für die Kröte, beschwingt für die Fledermaus, tapsig für die Ratte, leicht und leise für die Spinne , verhalten für die Hyäne. Dann beginnt die Geschichte um die Saxofon-kundige Hyäne, die pfeifende Fledermaus, die Ukulele spielende Ratte, die singende Spinne und die stumme Kröte. Die beherrscht dafür eine ganz andere Kunst – sie kann die leckersten Pfannekuchen weit und breit backen. Angesichts all dieser verborgenen Talente entschließen sich die Freunde, gemeinsam eine Pfannkuchen-Imbissbude mit Live-Musik in ihrer Heimstatt unterm Brückenbogen zu eröffnen
Wie es gelingt, die notwendigen Utensilien zu besorgen, wie die Fledermaus die Einladungen verteilt, darüber schweigt des Dichters Höflichkeit. Klar ist jedoch, dass am Abend nur noch die Gäste zu kommen brauchen. Doch die lassen erst einmal auf sich warten. Und so beschließt das Quintett, einfach gemeinsam zu musizieren und zu tafeln. Der fröhliche Lärm ist noch im hintersten Winkel der Gegend zu venehmen, lockt Fuchs und Gans, Igel, Hund, Siebenschläfer, Schwein und Rabe herbei. Ein Auftakt zu vielen wundervollen Nächten. . .
„Schneeflöckchen“ zum Abschied
Nicht nur die Kinder, die mitschnippsten und die Arme wie Fledermausflügel schwangen, auch Musikschul-Leiter Martin Theile hatte sichtlich Spaß an der Freud’. Aus einfachsten Mitteln war eine kleine Bühne geschaffen, Saxofon und Ukulele gehörten ebenso zu den Requisiten wie Lampions und keckes Hütchen. Und so war es kein Wunder, dass die kleinen Zuhörer am Ende des gut 45 Minuten dauernden Angebotes Zugaben einforderten, die aber dem Zeitdruck zum Opfer fielen.
Eine kleine Gruppe Schüler stattete Marion Jeßegus schließlich auf der Orgelempore eine Stippvisite ab. Zum Abschied erklang für sie (passend angesichts des winterlichen Wetters draußen) die Melodie von „Schneeflöckchen, Weißröckchen“.
JeKi-Projekt: Ein Königreich für eine Orgel
07.02.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Gianna Schlosser

Musikschule Lennetal in der ev. Kirche Werdohl mit dem Orgelmärchen
Werdohl. „Wer von euch kann denn schon bis 2000 zählen?“ Dutzende Finger schnellen in die Höhe, die Erst- und Zweitklässler der Gemeinschaftsgrundschule Königsburg und Kleinhammer scheinen echte Rechenkünstler zu sein. Es ist Dienstagmorgen und in der Christuskirche findet kein Matheunterricht, sondern ein „Orgelmärchen“ im Rahmen des JeKi-Projektes (Jedem Kind ein Instrument) statt.
Doch bevor es richtig losgeht, stellen Marion Jeßegus und Musikschulleiter Martin Theile den staunenden Kindern „die Königin der Instrumente“ erst einmal vor. In der Christuskirche besteht diese aus 2000 Orgelpfeifen, einige nur wenige Zentimeter, andere einige Meter hoch.
„Die Orgel kann viele andere Instrumente nachahmen“, erklärt Theile und tritt mit Hilfe verschiedener Holz- und Metallpfeifen sogleich den Beweis an. Dann kommt ein Blasebalg zum Einsatz und die Schüler dürfen die Pfeifen selbst zum Klingen bringen. So verstehen sie – ganz nebenbei – die Funktionsweise des Instrumentes.
Melancholische Kröte, beschwingte Ratte
Nach dieser kleinen Einführung beginnt die ganz große Show: Theile erzählt nicht nur, er schauspielert das Märchen „Die fürchterlichen Fünf“ von Michael Benedict Bender (Musik) und Wolf Erlbruch (Text). Marion Jeßegus begleitet die Geschichte auf der Orgel.
Dabei ist jedem der fünf Protagonisten, Kröte, Ratte, Fledermaus, Spinne und Hyäne, ein musikalisches Leitmotiv zugeordnet, das immer dann ertönt, wenn das entsprechende Tier im Märchen auftaucht. So klingt zum Beispiel die Kröte melancholisch und schwerfällig, die Ratte hingegen beschwingter, beinahe schrill.
Gleichzeitig schlüpft Theile in schnellem Wechsel in die verschiedenen Rollen, mal mit dunkler Brille, Saxophon und Brummstimme (Hyäne), mal mit Hut und Ukulele (Ratte). Er flattert, grimassiert, singt, kreischt, quietscht und zetert – nur unterbrochen vom Gelächter der Kinder. Und dann dürfen die kleinen Zuhörer das große Instrument auch noch einmal aus der Nähe betrachten.
„Bruder Jakob“ mitOrgelbegleitung
Zur Orgelmusik singen sie Lieder, die sie im JeKi-Unterricht gelernt haben: „Bruder Jakob“ auf Deutsch, Türkisch, Englisch und Französisch, und „Samba in der Ferne“ unter eifrigem Klatschen, Schnalzen und Tanzen.
Orgelmärchen: „Pfannkuchenbude mit Musik“
07.02.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Gianna Schlosser

Musikschule Lennetal in der ev. Kirche Werdohl mit dem Orgelmärchen
Werdohl. „Die fürchterlichen Fünf“ aus dem Orgelmärchen sind eigentlich gar nicht so fürchterlich. Aber sie mögen sich selbst nicht weil die anderen Tiere sie hässlich finden. Sie glauben niemals ein schönes Leben haben zu können weil sie nicht schön aussehen.
Fledermaus, Ratte, Kröte, Spinne und Hyäne treffen sich nachts unter einer Brücke und sind unzufrieden und traurig. „Ich fühle ich so hässlich und eklig“, jammert die Kröte und den anderen geht es kaum besser. Doch dann entdecken sie, dass sie alle etwas können: Die Hyäne spielt Saxophon, die Ratte Ukulele, die Spinne kann singen, die Fledermaus pfeift gern. Die Kröte ist zwar unmusikalisch, kann aber Pfannkuchen backen. Und so beschließen sie gemeinsam eine „Pfannkuchenbude mit Musik“ aufzumachen und jeden Abend die anderen Tiere zum Feiern einzuladen.
Es kommt nicht drauf an wie man aussieht
„Denn mit einem warmen Pfannkuchen im Bauch, sieht die Welt gleich ganz anders aus“, findet die Ratte.
Die Fünf schmücken ihre Brücke mit Lampions, die Fledermaus fliegt herum und verteilt Einladungen.
Erst scheint das Ganze zu scheitern, doch nach einigem Zögern kommen Hase und Gans, Fuchs und Igel und viele andere Tiere, angelockt von der lauten und lustigen Musik. Überrascht stellen die Gäste fest, dass Kröte, Ratte, Spinne, Fledermaus und Hyäne gar nicht so übel sind wie sie gedacht haben.
Am Ende haben alle Tiere etwas gelernt: Jeder kann irgendetwas, was ihm selbst und anderen eine Freude bereitet.
Und so kommt es nicht darauf an, wie du aussiehst, sondern was du tust
Musikschulleiter Martin Theile und Musikerin Marion Jeßegus präsentieren „Die fürchterlichen Fünf“ in der Werdohler Friedenskirche
„Die fürchterlichen Fünf“ in der Werdohler Friedenskirche
07.02.2012/Süderländer Volksfreund/Autorin: ute
WERDOHL ▪ „Eine Kröte, eine Ratte, eine Fledermaus, eine Spinne und eine Hyäne: Das waren die Protagonisten des Orgelmärchens „Die fürchterlichen Fünf“, zu dem die Musikschule Lennetal im Rahmen des Jeki-Projektes die Jungen und Mädchen der ersten beiden Klassen der Werdohler Grundschulen zu zwei Konzerten in die Christuskirche eingeladen hatte.

Die Grundschüler aus Werdohl verfolgten begeistert die Ausführungen von Musikschulleiter Martin Theile. Er erzählte die Geschichte „Die fürchterlichen Fünf“. ▪
Die fünf Tiere sind untröstlich, weil niemand sie mag und alle sie hässlich und ekelig finden. Im Schatten einer Brücke stellen sie bei einem Treffen jedoch fest, dass jeder von ihnen über eine besondere Fähigkeit verfügt. Also beschließen sie eine „Pfannkuchen-Imbissbude mit Live-Musik“ zu eröffnen – und das mit Erfolg.
Doch bevor es richtig losging in der Christuskirche machte Kirchenmusikerin Marion Jeßegus die Jungen und Mädchen mit der Orgel – der Königin der Musikinstrumente – vertraut. Anhand von verschiedenen Pfeifen und einer Luftpumpe erklärte sie den Nachwuchs wie das Instrument funktioniert, bevor sie sich auf den Weg zur Empore machte.
Mit verschiedenen musikalischen Leitmotiven, die die „fürchterlichen Fünf“ charakterisierten, begleitete sie die Erzählung von Musikschulleiter Martin Theile, der in die Rolle des Märchenonkels schlüpfte und die Kinder mit seinen Ausführungen und seinen schauspielerischen Fähigkeiten immer wieder zum Lachen brachte.
„Die Geschichte will vermitteln, dass es egal ist, ob man hässlich oder schön ist. Jeder kann irgendetwas gut und wenn er seine Fähigkeiten in die Gemeinschaft einbringt, kann daraus etwas Tolles werden“, erklärte Musikschulleiter Martin Theile gestern die Botschaft des Orgelmärchens.
Gespannt lauschte der Nachwuchs der Geschichte und den ungewohnt fetzigen Klängen der Orgel, die den Kirchenraum erfüllten. Heute, Mittwoch, sind Jeßegus und Theile zu zwei weitern Aufführungen (9 und 10.15 Uhr) in der evangelischen Kirche Neuenrade zu Gast.
Dann sind die Grundschulkinder aus Neuenrade zu dem Konzert eingeladen. Weitere Auftritte sind in Altena geplant.
Alle Werdohler Grundschüler sollen singen
30.01.2012/Süderländer Volksfreund/Autorin: cwi
WERDOHL ▪ „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg gehen.“ An diesem Sprichwort orientieren sich die Verantwortlichen der Musikschule Lennetal und die Leiterinnen von zwei Werdohler Grundschulen mit dem Konzept „Singende Grundschulen in Werdohl“ (SGW).

Den Werdohler Kinderchor gibt es nicht mehr – demnächst soll ein Projektchor die Traditionsveranstaltung „Wir singen die Weihnacht ein“ musikalisch gestalten.
Obwohl Musikschulleiter Martin Theile gestern die Auflösung des Werdohler Kinderchors bestätigte – das Interesse hatte immer mehr abgenommen – konnte er lächeln: Gemeinsam mit Chorleiterin Marion Jeßegus, und den Schulleiterinnen Christel Kringe (städtische katholische Grundschule St. Michael) und Britta Schwarze (städtische evangelische Grundschule) präsentierte er das neue Konzept, das offiziell morgen beginnt. Der Grundgedanke: Gesang soll künftig in den Unterricht der Grundschulen integriert werden. Zum Beispiel zum Auftakt einer Schulstunde, als Auflockerung zwischendurch oder aber in der Pause. „Die gesamtgesellschaftliche Entwicklung geht einfach in die Richtung, dass Kinder immer mehr Zeit in der Schule verbringen“, bilanziert Theile. Deshalb sei es sinnvoll, die Kinder innerhalb dieses Zeitraums zum Singen zu ermuntern. Hinzu komme, dass so viel mehr Mädchen und Jungen an den Gesang herangeführt würden, als mit einem Chorangebot. „Wer dann noch etwas machen möchte, der kann in den Schulchor eintreten“, betont Theile. An der katholischen Grundschule gibt es diesen bereits seit Jahren, an der evangelischen Grundschule wird nun ein Chor gegründet.
Die Lehrer der Schulen – sie freuen sich nach den Worten der Schulleiterinnen auf diese neue Aufgabe – sind von Marion Jeßegus gut vorbereitet und trainiert worden. Die Musikschullehrerin schwärmt, ebenso wie Theile, von den Vorteilen des Singens für den Nachwuchs: „Alle Sinne werden geschult und Sprachförderung ist inklusive“, betont Theile. „Auch das Zusammengehörigkeitsgefühl wächst ungemein, wenn Kinder die unterschiedliche Schulen besuchen, die gleichen Lieder singen können“, unterstreicht Marion Jeßegus, die die SGW auch zukünftig betreuen soll.
i-Tüpfelchen des Konzeptes ist ein stadtweiter Kinderchor, den alle interessierten Mädchen und Jungen bilden sollen und der jeweils vorübergehend an einzelnen Samstagen proben soll. So könnten zum Beispiel das Offene Singen oder „Wir singen die Weihnacht ein“ fortgesetzt werden.
Finanziell werde das Konzept erst durch eine großzügige Spende der Bäckerei Grote ermöglicht betont Theile – und verweist auf „nicht unerhebliche Personalkosten für die Musikschule“. Auch die Fördervereine der Schulen seien bereit, einen Obolus beizusteuern. „So können wir allen Kindern im ersten Jahr eine kostenfreie Teilnahme ermöglichen“, betont Theile und erklärt: „Dann müssen wir den Erfolg des Projektes bewerten und neue Überlegungen anstellen.“
Singende Grundschulen – Ein Chorprojekt für zwischendurch
30.01.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Pia Mester

Das Konzept Singende Grundschulen in Werdohl wird in der Musikschule Lennetal vorgestellt, Personen von links: Christel Kringe (Leiterin kath. Grundschule), Britta Schwarze (ev. Grundschule), Martin Theile (Leiter Musikschule), Marion Jeßegus (Lehrerin Musikschule)
Werdohl.Nach 26 Jahren löst sich der Werdohler Kinderchor Ende Januar nun endgültig auf. Alternativ startet die Musikschule jetzt in Kooperation mit der evangelischen und der katholischen Grundschule ein neues Gesangsprojekt.
„Singende Grundschulen in Werdohl“, so lautet der Name des Konzepts. Die Idee dahinter sei, erklärte Musikschulleiter Martin Theile gestern, Gesang in den Schulalltag zu integrieren. Der Kinderchor habe schließlich auch daran gekrankt, dass die Kinder keine Zeit mehr für die Nachmittagsproben hatten. „Wenn die Kinder nicht zur Musikschule kommen, dann kommt die Musikschule eben zu ihnen“, sagte Theile.
Fortbildungen für Grundschullehrer
Der erste Schritt wird eine Fortbildung der Grundschullehrer durch die Musikschule sein. „Die Lehrer sollen mehr Vertrauen in die eigenen Stimme bekommen und auch lernen, wie eine Kinderstimme funktioniert“, erläuterte Musiklehrerin Marion Jeßegus. Gesungen werden soll nicht nur im Musikunterricht, sondern auch zu besonderen Anlässen oder zwischendurch. Theile und Jeßegus stellen sich da etwa „Singpausen“ vor, während der die Schüler aller Klassen gemeinsam singen.
Im zweiten Schritt sollen an den Grundschulen Schulchöre etabliert werden. Direkt nach dem Unterricht treffen sich dort die Kinder, die besonders viel Spaß am Singen haben. Alle Schulchöre werden, so die Idee, dasselbe Liedgut einstudieren. Dann nämlich können die Schulchöre in einem dritten Schritt als Projektchor gemeinsam größere Auftritte bestreiten, etwa beim „Offenen Singen“ im Sommer oder als Weihnachtskonzert. Dieses „Schneeballprinzip“, wie Marion Jeßegus es nennt, soll dafür sorgen, dass das Chorwesen in Werdohl auch bei den Kindern und Eltern präsent bleibt.
Auch die Lehrer der beiden teilnehmenden Grundschulen freuen sich schon auf das Projekt. An jeder Schule wird eine Lehrkraft die Gesangs- und Chorarbeit leiten. Britta Schwarze, Leiterin der ev. Grundschule: „Die Kollegen sind sehr motiviert und gespannt.“ Ebenso sieht es an der kath. Grundschule aus. Nur die Gemeinschaftsgrundschule will an dem Projekt nicht teilnehmen. Woran das liegt, konnten die Musikschulvertreter nicht sagen. Sie hatten die Gemeinschaftsgrundschule zu jedem Gespräch eingeladen. Schulleiterin Sibylle Böddecker wollte sich auf Anfrage der WR gestern nicht zu diesem Thema äußern.

Mit Mandoline und Gitarre zum ersehnten Erfolg – „Jugend musiziert“ im Ratssaal
30.01.2012/Süderländer Tageblatt/Autorin: cmk

Sarah Zajusch und Ralf Grutza sind eine Runde weiter. Erfolgreich bestritten sie am vergangenen Samstag bei "Jugend musiziert" den Regionalwettbewerb.
PLETTENBERG. Mit einem Zupfinstrument aus dem 17. Jahrhundert gelang am Samstag Sarah Zajusch das, wovon viele andere Jugendliche träumen: Sie hat sich gemeinsam mit Benjamin Tanzius, Constantin Kemmer und Ralf Grutza für den Landeswettbewerb von "Jugend musiziert" qualifiziert. Der ST-Reporterin gaben Zajusch und Grutza ein exklusives Interview.
Sarah Zajusch und Ralf Grutza sind überglücklich. Mit 23 Punkten qualifizierten sie sich für den Landeswettbewerb von "Jugend musiziert", der vom 21. bis 25. März in Köln stattfindet. Zajusch spielte als einzige an diesem Tag Mandoline und wurde von Grutza mit der Gitarre begleitet. Mit ihnen kann auch Constantin Kemmer (Gitarre) das Ticket nach Köln lösen.
Die Mandoline, ein Zupfinstrument aus dem 17. Jahrhundert, ist stark verwandt mit der Laute. Besonders seit Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt die Mandoline eine "Wiedergeburt".
Zajusch und Grutza waren beide der Meinung, dass sie erst im Laufe ihres Auftritts zu gewohnter Form gefunden hätten. "Man muss sich erst reinfinden", sagte Sarah Zajusch im Gespräch mit der ST-Reporterin.
Die 18-Jährige Zajusch und der 16-Jährige Grutza sind Kollegen beim Jugendzupforchester NRW. Beide haben noch vor ihrer Einschulung damit begonnen, ein Instrument zu spielen. Seit mehreren Jahren nehmen sie bereits an "Jugend musiziert" teil. "Allerdings spielen wir zum ersten Mal zusammen", sagte Grutza.
In der Altersgruppe Ib (unter zehn Jahren) hätten es gleich zwei weitere Musiker geschafft, sich mit 23 und 24 Punkten für den Landeswettbewerb zu qualifizieren. Doch dafür sind sie noch zu jung. Die Altersgruppe Ib darf nur an den Regionalwettbewerben teilnehmen.
Auch Benjamin Tanzius konnte sich über einen gelungenen Auftritt mit der Gitarre freuen. Als einziger aus der Altersgruppe II (unter zwölf Jahren) darf er am Landeswettbewerb teilnehmen.
Die schlechtesten Bewertungen fielen mit 19 und 20 Punkten noch sehr gut aus und gingen an nur fünf der 17 Teilnehmer. Die Qualifikanten der Landeswettbewerbe werden vom 25. Mai bis zum 1. Juni in Stuttgart am Bundeswettbewerb teilnehmen - vielleicht sind auch Sarah Zajusch und Ralf Grutza dabei.
Wettbewerb – Jugendliche musizieren auf hohem Niveau
30.01.2012/Westfälische Rundschau/Autor: Hendrik Schulz

Sarah Zajusch aus Lüdenscheid (Mandoline) und Ralf Grutza aus der Nähe von Düsseldorf (Gitarre) nahmen am Wertungsprogramm von "Jugend musiziert" im Plettenberger Rathaus teil.
Plettenberg. Es sind beeindruckende Leistungen, die die jungen Musiker aus der Region Westfalen-West beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ am Samstag im Plettenberger Rathaussaal ablieferten. Sarah Zajusch (Mandoline) aus Lüdenscheid und Ralf Grutza (begleitete sie auf der Gitarre) aus Monheim am Rhein etwa spielten Stücke von Georg Philip Telemann, Carlo Munier, Lars Wuller und Jacob de Bandolim mit großer Präzision und Virtuosität; die beiden müssten sich auf keiner großen Konzertbühne verstecken.
Wettbewerb gleichteinem Drive In
Angesichts des Könnens nicht nur dieser beiden jungen, hoch talentierten Musiker – Sarah Zajusch erreichte im letzten Jahr den Bundeswettbewerb – ist es umso bedauerlicher, dass die Wettbewerbe fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die Besucher beim öffentlichen Bewertungsprogramm waren weitgehend Angehörige oder Lehrer der jungen Künstler.
Martin Theile, Leiter der ausrichtenden Musikschule Lennetal, weiß auch so recht keinen Rat. „Wir haben Werbung gemacht, aber irgendwie kommt es nicht bei den Leuten an“, bedauert er den geringen Zuspruch. Der Wettbewerb gleicht ja einem Drive In: Von morgens bis nachmittags bestand Gelegenheit, den Ratssaal zu besuchen und sich die hochklassigen Vorträge eine Weile anzuhören – kostenlos.
Die Qualifikation für die nächste Runde von Jugend musiziert auf Landesebene erreichten in Plettenberg: Benjamin Tanzius (Meinerzhagen, Gitarre), Constantin Kemmer (Hemer, Gitarre) sowie Sarah Zajusch und Ralf Grutza.
Die nötige Punktzahl erreichten auch die Gitarristen Philip Schwarz (Lüdenscheid) und Julius Mende (Menden), doch die Altersgruppe I b (unter 10 Jahre) tritt nur bei Regionalwettbewerben an.
Schüler qualifizierensich für Landesebene
An anderen Austragungsorten des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ schnitten Schüler der Musikschule Lennetal sehr gut ab und qualifizierten sich zum Teil für den Landeswettbewerb: Michaela Lieder und Judith Fink (beide Altena), Elisabeth Kerawczyk und Xilu Zhou (beide Werdohl) errangen in der Kategorie Klavier vierhändig den 1. Preis, Kira Thal und Aleyna Toraman (beide Altena) den 2. Preis. Sie alle besuchen die Klavierklasse von Joanna Mikolajczyk. Erste Preise gingen auch an Maike Schulte (Garbeck) und Anna Schlippe (Altena) in der Kategorie Klarinette solo. Sie werden von Martin Theile unterrichtet.
Musikschul-Umzug – Ein Heim für musikalische Kompetenz
15.01.2012/Westfälische Rundschau/Autorin: Ina Hornemann

Anna Schlippe spielte zur Begrüßung auf der Klarinette.
Altena. Schon einmal war das Haus Lüdenscheider Straße 29 ein Bindeglied des Lennetals: Die Erbauer der Ruhr-Sieg-Strecke wohnten dort, wo nun die Musikschule Lennetal ihr neues Domizil bekommen hat. Am Samstag wurde zur Einweihung geladen – natürlich mit viel Musik.
Förderung von Spiel und Feinmotorik
Für Schüler und Dozenten ist der feste Standort eine enorme Erleichterung, wie Musikschulleiter Martin Theile betonte. Nicht nur dem harmonischen Spiel, sondern auch der kreativen Kompetenz und der Förderung der Feinmotorik soll das Haus eine Heimstätte sein. „Mit den Räumen bekommen wir in Altena ein neues Gesicht“, freute sich Theile und richtete seinen Dank an die Stadt für die Nutzungsmöglichkeit.
„Das bot sich an!“ erklärte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Die Verwaltung, die das „Lila Haus“ nutzt, ist von einst 180 Mitarbeitern auf 120 geschrumpft. Die Anbindung zu den Buslinien 37 und der S1 sei ideal und auch die Nähe zu Burggymnasium und der künftigen Sekundarschule. „Außerdem können sich keine Mieter in der Nachbarschaft von musizierenden Kindern gestört fühlen.“ Eine Geduldsprobe müsse nur die Musikschule selbst über sich ergehen lassen: Der demografische Wandel verdrängt immer mehr die Zielgruppe der Einrichtung.
Vorstandsvorsitzender Gerd Schmiedel sieht diese Gefahr ebenfalls kommen. Er appellierte an Schulen und Politik, Platz zu lassen für außerschulische Bildung. Nachmittagsunterricht und Hausaufgaben ließen Kindern kaum mehr Zeit und Motivation, sich in ihrer Freizeit mit dem Erlernen eines Instruments zu beschäftigen. Umso wichtiger sei die Entrümpelung von Lehrplänen. Den Dozenten riet Schmiedel, an den bisherigen Schulpartnerschaften festzuhalten: Durch das Projekt „Jedem Kind ein Instrument“, dem Bläserkurs und der Flötenklasse an Grundschule Mühlendorf, Burggymnasium und Förderschule.
Unterstützen kann den Verband im Lennetal jeder: Dr. Anne Hermes leitet den Musikschulförderverein und überbrachte ein tolles Einzugsgeschenk: Ein neues E-Piano, das zu Vorspielen und Konzerten problemlos transportiert werden kann.
Einzugsgeschenk vom Förderverein
Klavier -und Keyboarddozent Herbert Frank führte vor, was Schüler darauf lernen können und spielte im Duett mit Andrea Waesch (Violine).
Schöne Melodien präsentierten auch Anna Schlippe und Marion Jeßegus, Hannah Uhr und Angelika Weber. Hannah Uhr zeigte als jüngste Künstlerin des Tages, dass schon nach einem Jahr am Violoncello großartige Lernerfolge erzielt werden können. Anna Schlippes Können an der Klarinette hat sie schon bis in den Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ gebracht. Auch die Musikschule hat schon ihr eigenes Lied: Den „Musikschul-Kanon“ stimmten alle Gäste am Samstag an.
Ina Hornemann
Musikschule zieht ins „Lila Haus“ - Nomadenleben ade
15.01.12/Altenaer Kreisblatt/Autorin: Susanne Riedl
ALTENA - Mit einer kleinen Feierstunde eröffnete die Musikschule Lennetal am Samstagvormittag ihre neuen Räume im „Lila Haus“ an der Lüdenscheider Straße. „Die Musikschule hat jetzt endlich ein Gesicht bekommen“, freute sich Musikschulleiter Martin Theile.

Musikschul-Leiter Martin Theile freut sich: „Wir haben endlich eine Heimat“.
Das „Nomandenleben“ habe mit dem neuen Standort an der Lüdenscheider Straße ein Ende gefunden, blickte Theile auf die vergangenen Jahre der Musikschule zurück, in denen mehrer Umzüge erfolgten. Außerdem musste sich die Musikschule des Öfteren Räume mit Dritten teilen. „Jetzt können wir Tafelbilder auch mal stehen lassen und Instrument vorbereiten. Das ist eine große Erleichterung unserer Arbeit“, freute sich der Musikschulleiter. Die Musikschule sei eine wichtige Einrichtung, so Theile, die die Kreativität und sozialen Kompetenzen der Kinder fördere. Feinmotorik und Geist würden im musikalischen Unterricht geschult. Von der besonderen Aufgabe der Musikschule ist auch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein überzeugt. „Deshalb haben wir versucht, mit Herz etwas zu entwickeln, was eine Verbesserung darstellt.“ Mit der Unterbringung der Musikschule Lennetal im alten, historischen Rathaus sei das gelungen, zumal die Lage logistische Vorteile bringe. Hollstein nannte hier die öffentliche Verkehrsanbindung sowie die Nähe zum Burggymnasium. Hinsichtlich des demografischen Wandels werde sicherlich auch die Musikschule eine Veränderung erfahren, so Hollstein. Dennoch sieht das Stadtoberhaupt mit der neuen Musikschule die Chance „mehr Kinder für die Musik zu gewinnen“. Diesen Aspekt griff Gerhard Schmiedel, Vorstandsvorsitzender der Musikschule auf, und richtete einen Appell an die Politik auf Landesebene. „Machen Sie Ernst mit der Entrümpelung der Lehrpläne.“ Die Veränderungen der Schullandschaft seien unter anderem mit diesem Argument begründet worden. Der Ganztangsschulbetrieb sowie die Verkürzung der Schulzeit habe Auswirkungen auf die außerschulische Bildung der Kinder, so Schmiedel. Für die bliebe kaum noch Zeit. Früher sei es mehr ein nebeneinander gewesen. Heute versuche die Musikschule zwar in die Schulen zu gehen - individuelle Förderung sei dabei aber kaum möglich.
Zur Förderung individueller Unterrichtsstunden hatte Fördervereinsvorsitzende Dr. Anne Hermes ein großes Geschenk zur Eröffnung der neuen Musikschulräume mit im Gepäck - künftig können auch auf einem E-Piano Schüler unterrichtet werden.
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